Tischtennis – STPA3 holt mit Sieg in Gaming Meistertitel

St. Peter/Au 3 hatte in Gaming den ersten Matchball was Meisterschaft betrifft. Diesen zu verwerten galt es nun, denn im letzten Spiel wartet mit Verfolger Gottsdorf der einzige Titelkonkurrent und auf dieses letzte Spiel wollte man es nicht ankommen lassen.

Mit Zuversicht gingen Kapitän Robert Brandecker, Martin Mayerhofer und Markus Panholzer in das vorentscheidende Meisterschaftsspiel in Gaming. Die Gegner waren bekannt, die Erinnerung an das letzte Aufeinandertreffen (6:3 für St. Peter) vielversprechend.
Es ging wieder einmal ähnlich los wie in den vorhergehenden Spielen:
Ein klarer 3:0-Erfolg von Martin über Markus Nadler gefolgt von einem ebenso eindeutigen Sieg von Markus gegen die Nummer 1 der Gäste, Varujan Tunc, war genauso eintönig wie die Niederlage, die Robert dem Gaminger Thomas Czihak zufügte. Dreimal 3:0 – das ist doch einmal ein würdiger Start für den angehenden Meister!
In dieser Tonart sollte es auch weitergehen: Auch wenn Markus und Martin im Doppel einige Sätze "nur" knapp für sich entschieden, stand zum Schluss wieder das Ergebnis von 3:0 auf dem Spielbericht.
Für den Anschlusspunkt auf Seiten der Gaminger sorgte Varujan Tunc, der gegen Martin seine Klasse aufzeigen konnte und das Spiel 3:2 zu seiner Gunsten entschied. Martin gewann zwar den ersten Satz klar, den zweiten gab er allerdings nach 9:5-Führung noch aus der Hand. Das war der Wendepunkt in diesem Match. Den dritten Satz gewann Tunc ebenfalls mit 11:9, ehe Martin mit dem Gewinn des vierten Satzes die Entscheidung im letzten Satz erzwang. In diesem lag Martin schon 0:7 zurück – nach einem Time-out mobilisierte er aber noch die letzten Kräfte und kam noch auf 5:7 heran. Tunc aber spielte den Vorsprung nach Hause und sorgte für den Ehrenpunkt für Gaming.
Robert konnte danach ein zweites Mal für St. Peter punkten – er ließ Markus Nadler nur einen Satz und stellte auf 5:1 für die Gäste. Das nächste Spiel von Markus gegen Thomas Czihak war das erste Spiel, in dem St. Peter den Meistertitel fixieren könnte… und Markus nutzte die Chance. Auch wenn die Kräfte nach einem 12-stündigen Turniertag am Vortag ebenso wie bei Martin zuvor schon schwanden, ging Markus schließlich doch als Sieger hervor. Dabei hätte Czihak den Ranglisten-3. beinahe noch in die Knie zwingen können, als er beim Stand von 1:1 und 1:2 Satzbälle hatte. Markus wusste aber jeweils mit der Situation umzugehen und brachte auch sein letztes Spiel erfolgreich über die Bühne.

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